Süddeutsches Schweinefleischzentrum

Die Müller Gruppe setzt zum Jahresbeginn Impulse in der Lieferkette Schwein

Die aktuelle Marktsituation stellt alle Betriebe der Wertschöpfungskette vor große Herausforderungen.
Insbesondere der Druck auf den internationalen Märkten und die vorübergehenden Marktverschiebungen innerhalb Europas belasten den Markt. Deshalb gilt es vor allem regionale Lieferketten zu stabilisieren und die heimische Produktion noch konsequenter auf die Bedürfnisse der Abnehmer auszurichten. Es geht darum, das richtige Schwein für den richtigen Kunden zu erzeugen. 

 

„Ziel der Maßnahmen ist es, auch weiterhin Zuschläge für Mast- und Ferkelerzeugung in Süddeutschland zu sichern“, so Stefan Müller. Mit den Kunden, aber auch mit den Erzeugergemeinschaften, VVG´s und dem privaten Viehhandel hat die Müller Gruppe seit Ende vergangenen Jahres an Konzepten und Rahmenbedingungen gearbeitet, um den Herausforderungen angemessen und erfolgreich zu begegnen. Die Abrechnungsmasken wurden angepasst und sowohl die Preisbasis als auch die maximalen Zuschläge für den Muskelfleischanteil nach oben angeglichen. Damit wird ein Signal Richtung mehr Fleischfülle für den süddeutschen Markt gesetzt. Der bereits vor 10 Jahren eingeführte Tiergesundheitsbonus (TGB) ist ein starkes Signal für gesunde Tierbestände und wird auch weiterhin gewährt. Um dies zu unterstützen, initiiert die Müller Gruppe ein EIP Projekt zur Verbesserung der Bestandsgesundheit unter wissenschaftlicher Begleitung. Zur Sicherung des Marktzugangs für süddeutsches Schweinefleisch vor allem im Segment Lebensmitteleinzelhandel und zur zukünftigen Positionierung der süddeutschen Wertschöpfungskette „Schwein“ spielt das Kriterium Nachhaltigkeit/CO2-Bilanzierung zukünftig eine bedeutende Rolle.  
 

Über die im Wesentlichen von der Müller Gruppe initiierten und von EU- und Landesseite geförderten Projekte „Wertschwein“, „SüdSchwein4Klima“ und „Biodivers-Schwein“ wurden u. a. Instrumente zur CO2-Bilanzierung wie Treibhausgasrechner, Klimacheck und Nachhaltigkeitsbibliothek auf der Qualifood Datenbank entwickelt, welche von den süddeutschen Schweinemästern kostenneutral genutzt werden können. Um einen weiteren Impuls zur Nutzung dieser Werkzeuge auf der Qualifood Datenbank und somit zur CO2-Bilanzierung der Wertschöpfungskette zu setzen, wird die Müller Gruppe ihren Systemvertragsbonus in der zweiten Hälfte 2026 mit der CO2-Bilanzierung über die Qualifood Datenbank verbinden.  

Neben der Weiterentwicklung der CO2-Bilanzierung und der nachhaltigen Erzeugung ist ein weiterer Eckpunkt die Digitalisierung in der Lieferkette insbesondere in der vorgelagerten Stufe. 

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